Schnell erkennt sie ihren Freund Fritz in der Klasse, der im Nebenhaus wohnt. Als Fritz Anna erblickt, läuft er zu ihr, um sie zu begrüßen. Voller Spannung beginnt nun der erste Schultag der beiden Freunde. In den ersten Wochen muss Anna lernen, dass viele Kinder in ihrer Klasse keine Freunde mit Behinderung haben. Viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler haben ein Problem mit dem Anderssein von Anna.
Beim «Ballfangen» ist Anna besonders gut. In der Sportstunde werden zwei Mannschaften gebildet. Alle Mitschülerinnen und Mitschüler wurden gewählt, nur Anna bleibt über. Dadurch ist sie Teil der Mannschaft, wo auch Fritz spielt. Das Spiel ist sehr spannend und alle anderen aus ihrer Mannschaft sind bereits ausgeschieden. Nun hängt alles von Anna ab, ob das Spiel verloren ist. Karl holt weit aus und wirft ihn. Der Ball fliegt mit voller Wucht auf Anna zu. Sie hebt ihre Hände und fängt den Ball, ohne ihn wieder loszulassen.
Alle jubeln über Annas Erfolg und dadurch kommt Fritz wieder zurück ins Spiel. Das Team hat wieder Hoffnung und alle fiebern mit. Von da an ist Anna eine wichtige Mitspielerin beim «Ballfangen» in den Sportstunden. In den folgenden Wochen lernen viele Mitschülerinnen und Mitschüler Anna besser kennen und freuen sich über die neue Freundschaft. Obwohl sie ein wenig anders ist als andere oder vielleicht gerade deshalb.